DRESDENORAMA Silhouette

DRESDENORAMA

Der DRESDENORAMA- Kleiderbügel ist in einer funktionalen Triangel- Form gestaltet und aus einer mit Buche furnierten Holzplatte geschnitten. Die innen liegende Silhouette der sächsischen Landeshauptstadt Dresden zeigt bekannte Dresdener Sehenswürdigkeiten:

 Die Augustusbrücke beziehungsweise Friedrich-August-Brücke, ist eine Straßen- und Fußgängerbrücke , welche die Elbe in 9 Bögen überspannt und die historischen Stadtkerne Altstadt und Neustadt miteinander verbindet. Sie ist wurde nach ihrem bekanntesten Bauherrn August dem Starken und später nach Friedrich August III. benannt. Bereits 1070 entstand an gleicher Stelle eine Holzbrücke, die 1118 durch ein Hochwasser zerstört und seither mehrmals durch Brückenneu- und umbauten ergänzt wurde und zu den ältesten Steinbrücken des Mittelalters zählt.

 Die Katholische Hofkirche wurde 1739 bis 1755 unter dem sächsischen Kurfürsten Friedrich August II., der als August der Starke barocke Baugeschichte schrieb, durch Gaetano Chiaveri errichtet. Die heutige Stadtpfarrkirche und Kathedrale des Bistums Dresden- Meißen wurde bei ihrem Bau als Hofkirche durch einen Übergangsbogen mit dem Dresdener Residenzschloss verbunden und ist eine der größten Sakralbauten Sachsens. Vor der Krönung Augusts zum König von Polen musste dieser zum Katholizismus konvertieren und verlieh mit dem Bau der Hofkirche im protestantischen Sachsen seinem neuen Amt vor allem symbolischen Charakter. Das Herz des absolutistischen Herrschers wurde nach seinem Tod und auf eigenen Wunsch in einer vergoldeten und versilberten Kapsel in die erst 1755 fertig gestellte Stiftergruft der Dresdener Hofkirche gebracht, wo sie sich bis zum heutigen Tag befindet. Sein Leichnam wurde in der Königskrypta des Krakauer Schlosses in Polen beigesetzt.

Der Hausmannsturm ist der einzige noch existente Teil im gesamten Baukomplex des Dresdener Schlosses, der auf dem originalen Bau der ehemaligen Residenz, unter Markgraf Wilhelm dem Einäugigen, basiert. Beim Umbau der damaligen Burganlage um 1400 entstand unter anderem ein Hauptturm, dessen Grundmauern 1674 bis 1676 für den Turmbau durch den, von Kurfürst Johann Georg II. beauftragten Architekten Wolf Caspar von Klengel, in seiner heutigen Form verwendet worden waren. Der im Nordwesten der Schlossanlage gelegene, barocke Eckturm stellt mit einer Höhe von 100, 27m eines der signifikantesten Gebäude der weltberühmten Dresdener Stadtsilhouette dar und zählt zu den beliebtesten Besucherattraktionen der sächsischen Landeshauptstadt.

Die Semperoper befindet sich in unmittelbarer Nähe des Dresdener Schlosses am Theaterplatz in der Altstadt, wird von der Sächsischen Staatsoper, sowie der Sächsischen Staatskapelle bespielt und ist nach ihrem Architekten Gottfried Semper benannt. Nach einem Brand im Jahre 1869 wurde das königliche Hoftheater, welches Semper von 1838 bis 1841 errichtet hatte, komplett zerstört und aufgrund seines Zwangsexils aus politischen Gründen, zwar erneut und auf Drängen der Dresdener Bevölkerung von ihm entworfen, jedoch unter der Leitung seines Sohnes Manfred Semper zum zweiten Mal errichtet. Dieser Nachfolgebau erlitt in Folge der Vergeltungsschläge durch die us- amerikanische und britische Luftwaffe, welche Dresden vom 13. bis zum 15. Februar 1945 in mehreren Angriffswellen durch massive Flächenbombardements zu vernichten suchten, erhebliche Beschädigungen. 40 Jahre später konnte das Opernhaus, nach umfassenden und mehrere Jahre andauernden Sanierungsmaßnahmen, in seinem originalem Erscheinungsbild mit der Aufführung Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ am 13.02.1985 feierlich wiedereröffnet werden. Die Semperoper ist eines der renommiertesten und bekanntesten Opernhäuser der Welt.

Die Frauenkirche wurde von 1726 bis 1743 nach Entwürfen des Architekten George Bähr auf dem Dresdner Neumarkt als protestantischer Sakralbau mit einer, der bis heute größten Steinkuppeln Nordeuropas, errichtet. Sie entstand in etwa zeitgleich wie die Katholische Hofkirche nahe des Schlosses. Bei ihrer Zerstörung durch die Westalliierten im 2. Weltkrieg brannte die Kirche mit der prägnanten Glockenform zunächst völlig aus, fiel jedoch schließlich in sich zusammen und wurde in der DDR- Ära als Ruine mit den übrig gebliebenen Bauresten als Mahnmal erhalten. 1994 bis 2005 konnte mittels Spenden- und Fördergeldern aus den gelagerten, konservierten Bauteilen und Neuanfertigungen der symbolträchtige, 91,24 m hohe Kirchenbau wieder aufgebaut und am 30.10. 2005 ihrer Bestimmung als Gotteshaus übergeben werden.

Die Yenidze ist ein im Stil einer Moschee errichtetes, ehemaliges Fabrikgebäude des Dresdener Tabakwaren- und Zigarettenherstellers Hugo Zietz und nach dem Tabakanbaugebiet Giannitsa in Griechenland, welches aber zur Zeit der Errichtung des Baus 1908 bis 1909, zur Türkei gehörte, benannt. Das 62 m hohe, außergewöhnliche Bauwerk, welches auch als „Tabakmoschee“ bezeichnet wird, hat sein, für die Region atypisches Erscheinungsbild einer damals gültigen Bauvorschrift, zu verdanken. Der Neubau ausladender Fabrikgebäude und Produktionsstätten in üblicher Bauweise war in Zentrumsnähe aus ästhetischen Gründen nicht gestattet, deshalb entschied man sich für einen themenorientierten Entwurf des Architekten Martin Hammitzsch, der an eine Moschee erinnert und den Schornstein raffiniert als Minarett verbergn wußte. Heute wird das Gebäude mit der verglasten Kuppel vor allem für kulturelle Zwecke und Büroräume, aber auch gastronomisch genutzt.

Der Goldene Reiter zeigt August den Starken, Kurfürst von Sachsen, König von Polen und befindet sich auf dem Neustädter Markt. Das überlebensgroße Reiterstandbild aus Kupfer steht auf einem quaderförmigen Sandsteinsockel und wurde 1732 bis 1734 nach Entwürfen von Jean Joseph Vinache gearbeitet und feuervergoldet. Kriegsbedingt wurde die Statue 1944 zerlegt und ausgelagert, um sie vor Beschädigungen zu schützen. 1956 wurde die historische Plastik des barocken Landesfürsten im Rahmen des 750- jährigen Stadtjubiläums wieder aufgestellt und 2003 erneut restauriert.

 This extraordinary DRESDENORAMA- clothes hanger designed as an isoceles triangle includes a distinctive silhouette of Dresden and shows the most interesting sights

Augustus Bridge, Dresden Cathedral, Hausmann- Tower, Semper- Opera, Dresden Frauenkirche (Church of our Lady), Yenidze and Goldener Reiter.